Rosenheim 2016 - Tischtennis, Bundesfinale, mini-Meisterschaften

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Rosenheim 2016

miniM ab 1997 > 2016 Rosenheim
33. mini-Meisterschaften 2016
33. mini-Meisterschaften 2016

Henri Safrin

Deutscher Tischtennis-Bund
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Alle gingen beim TTV Rosenheim als Gewinner hervor
Beide Titel gingen beim Bundesfinale der TT-Minimeisterschaften an den badischen Tischtennis-Verband

Das 33. Bundesfinale der Tischtennis-Minimeisterschaften, das vom TTV Rosenheim durchgeführt wurde, hat seine Pforten geschlossen. Am Ende durften sich sowohl Teilnehmer wie auch Zuschauer und Veranstalter als die großen Gewinner fühlen.

Von Gerhard Ehrlicher, Pressewart Kreis Rosenheim

Der TTV Rosenheim, der heuer sein zehnjähriges Bestehen feiert, hatte sich seit April vergangenen Jahres – vor also 14 Monaten hatte man nach der Bewerbung den Zuschlag erhalten – ins Zeug gelegt, um allen Teilnehmern, Betreuern, Trainern und Eltern ein besonderes Ambiente zu bieten, das die Anforderungen des Deutschen Tischtennis-Bundes bei weitem übertraf. Und wenn dann TTV-Vorstand Walter Schleich bei der Eröffnungsrede, der eine Vielzahl von Personen aus Sport und Politik beiwohnte, davon sprach, dass alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen bereits vor Turnierbeginn die großen Gewinner seien, dann hatte er den Nagel auf den Kopf getroffen. Die insgesamt 40 Buben und Mädchen aus ganz Deutschland waren nämlich das Ergebnis der diversen Orts,- Kreis-, Bezirks- und Verbandsentscheide, die unter vielen Tausend Spielerinnen und Spielern letztlich übrig geblieben sind und in Rosenheim um die begehrten Titel kämpften. Bei den Buben schien es, als könnte sich Thomas Haenel vom FC Bayern München – er gewann trotz seiner noch sehr jungen Karriere vor kurzem bereits das zweite Bezirksranglistenturnier der Jugend- und Schülerklassen in Ebersberg – am Ende die Krone aufsetzen. Die Vorrunde gewann er souverän ohne Satzverlust und auch ohne Niederlage. Auch in der Zwischenrunde war er eine Klasse für sich. Im Endspiel traf er mit Noah Trede von der SG Heidelberg-Neuenheim auf einen Gegner, der es dem bayerischen Nachwuchsspieler nachmachte und mit dem fast exakten Ergebnis ins Finale marschierte. Obwohl das Ergebnis mit 0:3 Sätzen (5:11/4:11/3:11) gegen Haenel, der als heißer Titelkandidat gehandelt wurde, zu Gunsten des Badeners Noah Trede – er spielt erst seit einem halben Jahr Tischtennis – endete, durften sich die Zuschauer über drei Durchgänge hinweg über interessante und zum Teil auch schon hochklassige Ballwechsel freuen. Auch bei den Mädchen hieß das Finale Bayern gegen Baden, wobei es zumindest aus bayerischer Sicht wieder zu keinem Happyend kam. Zunächst einmal kristallisierte sich Kimberly Sack aus Sondheim (Rhön) nach dem souveränen Gewinn der Vorrunde – sie gab ebenfalls keinen Satz ab – und auch dem guten Abschneiden in der Zwischenrunde als Titelkandidatin heraus. Allerdings sollte sich nicht alleine bleiben, denn die SG Heidelberg-Neuenheim konnte auch im weiblichen Nachwuchsbereich mit einer sehr guten Spielerin aufwarten. Es handelte sich dabei um Celin Ana-Maria Ermler, die bis zum Erreichen des Endspiels einen souveränen Eindruck hinterließ. Sack legte in allen drei Sätzen, die gespielt wurden, los wie die Feuerwehr und erarbeitete sich teils große Vorsprünge. Allerdings brachte sie ihre Gegnerin, der es aber auch gelang, mit tollen Rückschlägen zu kontern, immer wieder ins Spiel zurück. Die Folge war eine 9:11/6:11/12:14 Niederlage der Sondheimerin. Das Fazit war aber am Ende klar: Tolles Ambiente, Werbung für den Tischtennissport im Nachwuchsbereich und zwei Titel, die beide an den badischen Tischtennis-Verband gingen. Bei aller Rivalität und so mancher Träne durften sich die etwa 150 Anwesenden über ein besonderes Highlight freuen. Die Busenbacher Bundesligaspielerin und ehemalige Nationalspielerin Tanja Krämer sowie der Jugend-Nationalspieler Tobias Hippler vom Drittligisten TuS 92 Celle lockerten die Veranstaltung im Rahmen eines Showkampfes, der unentschieden endete, mit gelungenen Einlagen am Abschlusstag auf.
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